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Wiener Fußballderby endete mit historischen 6:1

Verantwortlicher Autor: Stefan Öllerer Wien, Generali Arena, 17.12.2018, 18:24 Uhr
Presse-Ressort von: Sportnachrichten Bericht 4318x gelesen
Für die Veilchen war am Sonntag schon Weihnachten und Ostern zugleich.
Für die Veilchen war am Sonntag schon Weihnachten und Ostern zugleich.  Bild: Ö-News/ Stefan Öllerer

Wien, Generali Arena [ENA] Was in Deutschland das Revierderby BVB – Schalke ist, war gestern in Österreich das Wiener Derby FK Austria Wien gegen SK Rapid. Diesmal endete das Spiel mit einem 6:1, dem höchsten Sieg der Veilchen seit Einführung der Bundesliga 1974, wie die Austria wegen ihrer Klubfarben genannt werden.

Das Spiel begann eigentlich mit leichten Vorteilen der Gäste aus Hütteldorf. Doch nach einem Freistoß konnte der Austriaverteidiger Christian Schoissengeyr zum 1:0 (22.) für die violetten Hausherren per Kopf treffen. Als nach einem Fehler der Austria in der Vorwärtsbewegung die Rapidler durch Martin Potzmann ausgleichen konnte, meinte man, die Hütteldorfer sind wieder im Spiel. Doch in der 33. Minute mussten Dejan Ljubicic gegen Bright Edomwonyi die Notbremse ziehen und Schiedsrichter Lechner zeigte unverzüglich Rot. Nun nahm das Schicksal für die Gäste seinen Lauf. Den Freistoß von Madl konnte Goalie Richard Striebinger noch an die Stange abwehren, doch gegen den Nachschuss von Jeggo war er machtlos.

Nun zerfiel Rapid, dass am Donnerstag noch die Glasgow Rangers in der Europa League mit 1:0 gewann, unverständlicher Weise. Christoph Monschein (37.) mit einem toll abgeschlossenen Sololauf und der ehemalige Stuttgartspieler Florian Klein (42.) erhöhten bis zur Pause auf 4:1. Nach der Pause ging es so weiter. Rapid bekam überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel. Bezeichnend das 5:1 (58.). Nach einem Tänzchen im Strafraum von Dominik Prokop, schoss Barac den Querpass in das eigene Tor. Die Austria ließ Ball und Gegner laufen. Man vergab noch Möglichkeiten durch Monschein, Klein, Matic und Edomwonyi. Alan Turgeman inzwischen eingetauscht, erhöhte per Kopf (78.) zum Endstand von 6:1.

Leider war das Spiel wieder, wie in den letzten Begegnungen auch von Fanausschreitung gekennzeichnet. Beim sogenannten Fanmarsch der Rapidanhänger kam es zu Ausschreitung. Es wurden bei einem Autobahnübergang in der Nähe der Generali Arena auf die Autobahn A23, der meistbefahrene Straße diverse Gegenstände geworfen. Die Polizei hielt die 1.300 Personen an und ließ einfach nicht in das Stadion. Was zwar zu massiven Protesten der Fans und der Klubführung von Rapid nach dem Spiel führte. Aber dafür war es dann im Stadion ruhig.

Austria konnte sechsmal Jubeln.
Während die Wiener das 6:1 feiern wirkt Tormann Striebinger angeschlagen.
Die Austria feierte schon am Sonntag nach dem Spiel Weihnachten.
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